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Gesund aufwachsen

Die eigene Gesundheit setzt mit der Entwicklung ein: gesundheitsbezogenes Verhalten wird geprägt und Gesundheitsressourcen müssen aufgebaut und unterhalten werden. Lebenskompetenz, Bewegung, Ernährung beeinflussen die kindliche Gesundheit und wirken sich langfristig im Erwachsenenleben aus. Der Settingansatz ist besonders geeignet, die Zielgruppen (Kinder, Jugendliche, Eltern, Multiplikator(inn)en) zu erreichen.

Frühe Hilfen

Die Schwangerschaft, die Geburt und die ersten Lebensjahre eines Kindes sind etwas sehr spannendes und schönes, können jedoch auch eine große Herausforderung darstellen. Das Leben der Familie wird von heute auf morgen auf den Kopf gestellt. Die Frühen Hilfen im Schwarzwald-Baar-Kreis, möchten Sie dabei von Anfang an unterstützen. Sie bieten Hilfs- und Unterstützungsangebote für Schwangere, werdende Eltern und Eltern mit Kindern bis drei Jahren. Das Angebot ist freiwillig, kostenlos und vertraulich.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Landratsamtes Frühe Hilfen SBK sowie auf der Website der Stadt Villingen-Schwenningen Netzwerk Frühe Hilfen VS Stadt

Ihre Ansprechpartnerinnen:

Natacha Wolf & Melanie Dutty

Netzwerkkoordination Frühe Hilfen

Kalkofenstraße 3/1
78050 Villingen-Schwenningen

Ramona Götz

Koordinierungsstelle Frühe Hilfen

Auf der Steig 6
78052 Villingen-Schwenningen

 

Zudem gibt es ein weiteres Angebot der Insoweit erfahrenen Fachkräfte im Schwarzwald-Baar-Kreis:

Alle Personen, die beruflich oder ehrenamtlich in Kontakt mit Kindern und Jugendlichen stehen und den Verdacht haben, dass das Wohls eines Kindes oder Jugendlichen gefährdet sein könnte,
haben den Anspruch eine Insoweit erfahrene Fachkraft beratend hinzuzuziehen. Dies betrifft unter anderem natürlich, neben Personen aus der Kinder- und Jugendhilfe, auch Personen aus dem Gesundheitswesen.
Alle weiteren Informationen zum Angebot  finden Sie in dem dazugehörigen Flyer 

Unter dem Thema "Gesunde Zukunft - Rundum gut versorgt - alles für Ihre Familie!" bietet die Schwenninger Krankenkasse verschiedene kostenfreie Angebote an, unabhängig von der Kasse.
Weitere Informationen finden Sie im dazugehörigen Flyer 

Ab sofort können Familien aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis über die Frühen Hilfen durch ehrenamtliche Familienpaten*innen unterstützt werden.
Bei den Familienpatenschaften handelt es sich um ein qualifiziertes Ehrenamt nach den Standards des Netzwerks Familienpaten Baden-Württemberg. Familienpaten*innen bieten den Familien zeitlich begrenzte und auf Freiwilligkeit, sowie Vertraulichkeit basierte Unterstützung. Familienpatenschaften sind darauf ausgerichtet, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten und Ressourcen der Familien zu stärken. Sie schaffen Entlastung und Freiraum, damit sich die Familien neu organisieren und Belastungen meistern können. Familienpaten*innen unterstützen die Familien in der Regel zwischen 1/2 – 1 Jahr, je nach Bedarf, mit bis zu 4h/Woche. Der/die Familienpate*in besucht die Familien durchschnittlich ein bis zwei Mal in der Woche, wobei die Anzahl der Besuche, je nachdem welche Phase die Familienpatenschaft gerade durchläuft, variieren kann. Familienpatenschaften ersetzen keine Hilfe zur Erziehung nach §27ff SGB VIII. Bei schwerer Suchtproblematik, schweren psychischen Störungen von Eltern(-teilen) oder bei Gewalt- und Missbrauchsverdacht ist es grundsätzlich notwendig, professionelle hauptamtliche Helfer*innen einzusetzen. Familienpatern*innen sind weder ein Ersatz für Haushaltshilfen, noch für dauerhafte Babysitter.

Dieses Angebot richtet sich ausschließlich an Familien (mit min. einem Kinder unter drei Jahren), die in den Gemeinden des Schwarzwald-Baar-Kreises wohnhaft sind.

Die Vermittlung der Familienpaten*innen erfolgt über Frau Götz, Frühe Hilfen SBK.

Weitere Informationen erhalten Sie im Flyer.

Einschulungsuntersuchungen

Der Übergang in die Schule ist für Kinder ein wichtiger Meilenstein und stellt sowohl eine hohe Leistungsanforderung als auch eine gesundheitliche Herausforderung dar. Im Rahmen der Einschulungsuntersuchung wird der Gesundheits- und Entwicklungsstand des Kindes zum Zeitpunkt der Untersuchung festgestellt sowie Daten zur allgemeinen Gesundheitsvorsorge erhoben.

Wer muss an einer Einschulungsuntersuchung (ESU) teilnehmen?
Alle Kinder, die in Baden-Württemberg eingeschult werden, müssen an einer Einschulungsuntersuchung (ESU) teilnehmen (§ 91 Schulgesetz). Schulpflichtig sind alle Kinder, die bis zum 30. September des laufenden Kalenderjahres das sechste Lebensjahr vollendet haben (§ 73 Schulgesetz).

Zu welchem Zeitpunkt wird eine ESU vorgenommen?
Die Einschulungsuntersuchung (ESU) wird unter ärztlicher Verantwortung durchgeführt. Im ersten Schritt werden alle Kinder 15 bis 24 Monate vor der termingerechten Einschulung (in der Regel in der Kindertageseinrichtung) untersucht, um Zeit für eventuell notwendige Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung zu gewinnen. Kinder, bei denen eine weitere Untersuchung vor der Einschulung sinnvoll erscheint, werden im letzten Kindergartenjahr in Schritt zwei erneut ärztlich untersucht. Die Beratung der Eltern erfolgt in Zusammenarbeit mit Kindergärten und Schulen.

Ihre Ansprechpartnerin:

Frau Dr. Bettina Hergesell

Sachgebietsleitung Jugendgesundheitspflege

Herdstraße 4
78050 Villingen-Schwenningen

Impfungen für Kinder

Das Gesundheitsamt ist für alle Fragen zu Impfungen zuständig.

Die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO) empfiehlt einmal im Jahr Schutzimpfungen und Maßnahmen zur Vorbeugung übertragbarer Krankheiten. Bei Bedarf auch öfters im Jahr.
Nach einer Grundimmunisierung im Säuglings- oder Kleinkindalter müssen bei einzelnen Impfungen regelmäßig Auffrischimpfungen erfolgen, damit der notwendige Impfschutz erhalten bleibt.

Welche Impfungen für Kinder in welchem Alter empfohlen werden, finden Sie in der folgenden Broschüre der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:


Informationen finden Sie über den Link der Landing-Page: http://www.masernschutz.de.

Bei heranwachsenden Kindern und Jugendlichen sind gemäß STIKO-Empfehlung mehrere Impfungen und Auffrischimpfungen erforderlich und werden von den Krankenkassen übernommen. Da darunter nicht nur Impfungen im Säuglingsalter, sondern auch Impfungen für ältere Kinder fallen, besteht die Gefahr, dass bei letzteren vermehrt Impflücken entstehen. Deshalb führte der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst des Gesundheitsamtes Schwarzwald-Baar-Kreises eine freiwillige Impfberatung in den 7. Klassen im Stadtgebiet Villingen-Schwenningen der weiterführenden Schulen im Jahr 2019 durch. Die Ergebnisse sind in einem Bericht zusammengefasst.“

Bewusste Kinderernährung

Bewusste Kinderernährung BeKi ist eine Landesinitiative des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg und seit fast 40 Jahren fester Bestandteil der Ernährungsbildung und Ernährungsinformation.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage beki-bw.

Ihre Ansprechpartnerin:

Edith Kirner

Landwirtschaftsamt

Humboldtstraße 11
DEU-78166 Donaueschingen

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