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Gesundheitsblog: Die spezifische Immuntherapie – Hyposensibilisierung bei Heuschnupfen  - Mittwoch, den 12. April 17

Wer unter massiven Heuschnupfen-Symptomen leidet, fühlt sich regelrecht krank. Die Nase läuft ununterbrochen, häufiges Niesen, tränende Augen oder Husten und sogar asthmaähnliche Anfälle: Das kennen viele Allergiker. Sie leiden unter einer Allergie vom sogenannten Soforttyp. Deshalb wollen Betroffene weg vom ewigen Kampf gegen die Symptome und hin zu einer langfristigen Verbesserung durch die Hyposensibilisierung.

Was genau ist Heuschnupfen? Wie lässt die Natur den Menschen allergisch reagieren?

Heuschnupfen entsteht als Reaktion auf die Reizung der Schleimhäute in Nase, Augen, Rachen und Bronchien durch Pflanzenpollen – er stellt eine Überreaktion des Immunsystems dar. Pflanzenpollen sind kleinste Blütenstaubteilchen, die von Bäumen, Gräsern und auch Kräutern stammen. Diese werden über die Luft verteilt. Als Hauptsaison gilt die Zeit zwischen April und August. Wobei der Pollenflug wetterabhängig ist. Das bedeutet, je früher es warm und je später es kalt wird, desto länger verbreiten die Pflanzen ihre Pollen und somit verlängert sich auch das Leiden der Allergiker.

Wie hilft nun die Hyposensibilisierung?

Die Hyposensibilisierung bekämpft die Ursache des Heuschnupfens und nicht nur die Symptome. Das Ziel ist es, die Sensibilisierung von Allergikern gegenüber den allergieauslösenden Pflanzenpollen so weit herabzusetzen, dass sie nicht mehr allergisch auf die Teilchen in der Luft reagieren. Dabei setzt die Therapie auf Gewöhnung und ist in zwei Phasen geteilt – die Steigerungs- und die Erhaltungsphase. Der Patient bekommt über den ersten Zeitraum der Therapie das betreffende Allergen in steigenden Dosierungen unter die Haut des Oberarms gespritzt (Steigerungsphase). Durch das regelmäßige Verabreichen des Allergens soll der Patient sich an das Allergen gewöhnen und im Idealfall – nach Beendigung der Therapie – nicht mehr allergisch darauf reagieren. Hierbei wird jeder Patient individuell eingestellt, um die jeweils verträgliche Höchstdosis nicht zu überschreiten. Auch die Abstände der Impfungen werden auf den Patienten abgestimmt und die Intervalle reichen von wöchentlichen über monatliche bis hin zu sechswöchentlichen Spritzen. Zudem erstreckt sich die Hyposensibilisierung meist über mehrere Jahre (Erhaltungsphase).

 

Gut zu wissen! Nicht nur Pollen-Allergikern kann durch eine Hyposensibilisierung geholfen werden, sondern auch Menschen, die an Milben-, Tierhaar- oder sogar Wespengift- bzw. Bienengiftallergie leiden.

 

Weitere Informationen zum Thema finden Sie in unserer Link-Sammlung:

Links / Quellen

http://www.netdoktor.de/krankheiten/heuschnupfen/

http://www.apotheken-umschau.de/Heuschnupfen 

https://www.allergiecheck.de/allergie-behandlung/hyposensibilisierung.html 

http://www.apotheken-umschau.de/Therapien/Hyposensibilisierung-12300.html

http://www.gesundheit.de/krankheiten/allergien/allergien-und-allergiesymptome/allergie-impfung-hyposensibilisierung-spezifische-immuntherapie