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Fast 500 Behandlungen wegen Insektenstichen im Schwarzwald-Baar-Kreis – bei Allergien ist Vorsicht geboten - Mittwoch, den 03. August 16

Sommer, Sonne, Sonnenschein – und leider auch Stiche. In der heißen Jahreszeit steigt das Risiko, dass man sich am Strand oder beim Grillen einen Piekser von Wespe und Co. einhandelt.

„Insektenstiche sind lästig, sie schmerzen und jucken, sind aber meist nicht weiter schlimm“, sagt Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK. „Die betroffene Stelle kann mit einem kühlen und feuchten Umschlag behandelt werden, auch gibt es Salben für eine Behandlung der Einstichstelle.“

Unangenehmer ist es für Menschen, die gegen das Gift der Insekten allergisch sind. Bis zu einem Viertel der Bevölkerung sind davon betroffen. „Schwellen die betroffene Gliedmaße nach einem Stich stark an, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden“, rät die AOK-Ärztin. „Bei zusätzlicher Atemnot, Schwindel oder starkem Herzklopfen, sollte ein Notarzt gerufen werden.“ Bei manchen Menschen kann das Insektengift nämlich schwerwiegende Folgen auslösen. Bis zu 3,5 Prozent der Bevölkerung entwickeln eine Anaphylaxie, also eine krankhafte akute Reaktion bis hin zu Kreislauf- und Organversagen. Im Jahr 2014 wurden in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg 1.388 AOK-Versicherte wegen Insektenstichen ärztlich behandelt. Im Schwarzwald-Baar-Kreis waren es 485 Personen. 

Man kann allergischen Reaktionen auf Insektenstiche auch vorbeugen, so Dr. Sabine Knapstein: „Bei einer diagnostizierten Allergie kann der Arzt eine entsprechende Therapie, eine Hyposensibilisierung gegen Wespen- oder Bienenstiche, verordnen.“