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Was kann man in der Weihnachtszeit in Bad Dürrheim erleben?

Uwe Winter 01
Uwe Winter: Geschäftsführer der Kur- und Bäder GmbH Bad Dürrheim

 

Ein Gespräch mit Uwe Winter über das weihnachtliche Bad Dürrheim, Solebäder und nachhaltigen Tourismus.

Gesundheitsnetzwerk: Was kann man in der Weihnachtszeit in Bad Dürrheim erleben?

Uwe Winter: Die Baar, eine Hochmulde zwischen Schwarzwald und Südwestalb, ist für ihr winterkaltes, niederschlagsarmes Klima bekannt. Gerade in der Weihnachtszeit eignet sich Bad Dürrheim deshalb für einen Wellnessurlaub, bei dem die Gäste von unserem warmen Solewasser profitieren. Und nach einem Wellness-Tag kann man von Bad Dürrheim aus die schönsten Weihnachtsmärkte im Schwarzwald besuchen. Ob das nun der Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht ist, der Triberger Weihnachtszauber oder der Bad Dürrheimer Christkindlemarkt.

Gesundheitsnetzwerk: Was ist ein Solebad – und welche Wirkung hat es auf Körper und Seele?

Uwe Winter: Unsere Sole hat schon immer eine heilende Wirkung bei Erkältungen, Hautproblemen und leichten Kreislaufbeschwerden gehabt. Auch bei Atemwegserkrankungen, Gelenk- oder Rückenschmerzen kuriert und lindert die Sole schonend, schnell und effektiv. Mediziner empfehlen als ideale Badedauer 20 Minuten. Das warme, salzige Wasser wirkt wohltuend und baut Stress ab. Ein Solebad ist deshalb immer auch gut für unsere Psyche.

Gesundheitsnetzwerk: Was gibt es in Bad Dürrheim alles für Angebote, die die Gesundheit fördern?

Uwe Winter: Egal ob ein Wellnesskurzurlaub im Solebad, Wandertage im Heilklima, eine Kompaktkur oder ein Herz-Fit Urlaub – im Vordergrund steht bei uns immer die aktive Gesundheitsförderung. Dabei kann der Gast wählen, ob er seinen Gesundheitsurlaub in einer Ferienwohnung, in einem Gästehaus, in einem Gesundheitshotel oder in einer Klinik verbringen will.

Gesundheitsnetzwerk: Wer kann hier eine Kur beantragen?

Uwe Winter: Am Anfang jeder stationären Kur steht die Empfehlung durch den behandelnden Arzt. Dieser muss attestieren, dass die Kur für den weiteren Heilungsverlauf oder für die Prävention wichtig ist. Grundsätzlich kann jeder Arzt zu einer Kur raten, ob es sich dabei um den Facharzt, einen Betriebsarzt oder den betreuenden Hausarzt handelt.

Gesundheitsnetzwerk: Was ist eine Heilwasser-Trinkkur?

Uwe Winter: Eine Heilwasser-Trinkkur kann man ganz einfach zu Hause machen.
Unser Heilwasser aus der Bertolds-Quelle besitzt durch seine besondere Zusammensetzung an Mineralien heilende Wirkung und unterstützt die wichtigen Funktionen von Magen und Darm. Am besten, Sie trinken über einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen täglich ein bis zwei Flaschen. Diese müssen nicht zusätzlich getrunken werden, sondern können einen Teil der üblichen Getränke ersetzen.

Gesundheitsnetzwerk: Seit 1976 trägt Bad Dürrheim die offizielle Bezeichnung „Heilklimatischer Kurort“. Was verbirgt sich dahinter und was bedeutet das für die Gäste?

Uwe Winter: Als Mitglied im Deutschen Heilklimaverband können wir unseren Gästen durch entsprechende Kontrollen eine gute Luftqualität und die therapeutische Wirkung unseres Klimas versprechen. Regelmäßige Feinstaubmessungen garantieren in unserer Urlaubsregion die Qualität der Atemluft. Die Gäste steigern durch Aktivitäten in unserem heilklimatischen Kurort ihr allgemeines Wohlbefinden und beugen Krankheiten vor.

Gesundheitsnetzwerk: Wie funktioniert nachhaltiger Tourismus?

Uwe Winter: Insgesamt sollte nachhaltiger Tourismus zur wirtschaftlichen Stärkung der jeweiligen Region beitragen, ohne dass die Bedürfnisse der Touristen dabei zu kurz kommen. Gleichzeitig sollte natürlich auch die Lebensqualität der Bevölkerung nicht unter dem Tourismus leiden.

Wichtig sind uns dabei vor allem:

  • Energiesparende und umweltbewusste Mobilität
  • Erhalt von Natur und Kultur steht im Vordergrund
  • Schaffung von sozialen Arbeitsbedingungen
  • Stärkung der lokalen Wertschöpfungskette
  • Behutsamer Verbrauch von Ressourcen

Gesundheitsnetzwerk: Welche Ausflugsziele rund um Bad Dürrheim empfehlen Sie?

Uwe Winter: Zu allererst das ursprünglich barocke Schloss der Fürsten von Fürstenberg in einem schön angelegten Park in Donaueschingen. Im Rahmen einer Führung kann man in das Leben am Fürstenhof eintauchen und sich von der Kunst und Geschichte des Hauses verzaubern lassen. Außerdem sollte man unbedingt das Deutsche Harmonikamuseum in Trossingen besuchen – mit seinen Mundharmonikas, Ziehharmonikas, Harmonien, Bandoneons und Konzertinas, Maultrommeln und vielen weiteren Zungeninstrumenten. Alle Liebhaber von Eisenbahnen können mit dem historischen Dampfzug auf verschlungenen Wegen durch das wunderschöne Wutachtal fahren. Auch eine Fahrt mit der Sauschwänzlebahn gehört zu einem Urlaub in Bad Dürrheim einfach dazu.

Gesundheitsnetzwerk: Und was ist die schönste Radtour rund um Bad Dürrheim?

Uwe Winter: Die Ostbaarschleife ist eine leichte bis mittelschwere 13,7 Kilometer lange Radtour. Bei diesem Rundweg haben Sie einen herrlichen Panoramablick über die Baarlandschaft.

Gesundheitsnetzwerk: Inwiefern profitieren Sie von der Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsnetzwerk Schwarzwald-Baar?

Uwe Winter: Der Gesundheitsstandort Bad Dürrheim profitiert durch die gegenseitige Unterstützung bei vielen Marketingaktivitäten des Gesundheitsnetzwerkes Schwarzwald-Baar. Entscheidend ist aber viel mehr das gemeinsame Ziel, unsere Region als die wichtigste Gesundheitsregion in Baden-Württemberg zu positionieren. Davon kann auch der Tourismus profitieren, denn sehr viele Klinikgäste werden später zu Urlaubsgästen.  

Gesundheitsnetzwerk: Wie entspannen Sie nach einem langen Arbeitstag?

Uwe Winter: Dann freue ich mich auf unseren Hund und genieße auf langen Spaziergängen das gesunde Klima und die herrliche Landschaft in unserer Region. Aber auch der regelmäßige Besuch unserer Schwarzwaldsauna ist für mich körperliche Erholung in Verbindung mit psychischer Entspannung.