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Modellprojekt zur ambulanten Versorgung in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg

Die drei Landkreise Schwarzwald-Baar, Tuttlingen und Rottweil führen seit Herbst 2016 das „Modellprojekt zur Sicherung der ambulanten Versorgung in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg“ durch. Das Projekt wird durch eine Finanzierung des Ministeriums für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg ermöglicht und in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg durchgeführt. Das Projekt endet im August 2018.

Im Bereich der ambulanten ärztlichen Versorgung gibt es bereits heute Anzeichen, dass in Zukunft Engpässe entstehen könnten. Das gilt insbesondere für die hausärztliche Versorgung vor Ort. Für Ärzte am Ende ihres Berufslebens wird es insbesondere in kleineren Landarztpraxen vielfach zur Herausforderung, Nachfolger zu finden. Junge Ärztinnen und Ärzte wünschen sich vermehrt moderne, flexible Arbeitsbedingungen, die in ländlichen Klein- und Einzelpraxen nicht realisierbar sind. Der alternden Ärzteschaft steht eine ebenfalls alternde Bevölkerung gegenüber, wodurch der Behandlungsbedarf in den nächsten Jahren zusätzlich steigt, denn: je älter eine Person ist, umso häufiger muss sie zum Arzt. Das Projekt hat das Ziel, bestehende Strukturen zu analysieren und zu verbessern, die entscheidenden Akteure der regionalen medizinischen Versorgung zusammenzubringen und Konzepte zur Gewinnung von Nachwuchsärzten zu erarbeiten.

Für die Erarbeitung von Lösungen wurde das Forschungs- und Beratungsinstitut Quaestio (Bonn) beauftragt. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch das Institut für Allgemeinmedizin der Universität Frankfurt.

Weitere Informationen über das Modellprojekt, die Hintergründe und geplante Veranstaltungen finden Sie auf der http://landarzt-sbh.de/